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Infos zur Hundehaftpflicht

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In diesem Artikel erfährst du alles wichtige Rund um die Hundehaftpflichtversicherung und warum sie in einigen Bundesländern verpflichtend ist.

Was kostet eine Hundehaft­pflicht­versicherung?

Der durchschnittliche Monatsbeitrag für eine Hundehaftpflichtversicherung liegt in der Regel zwischen 4 und 7 Euro. Bei zwei Hunden liegen die Kosten bei ca. 7 und 10 Euro.

Ist eine Hundehaftpflichtversicherung Pflicht? In den folgenden Bundesländern ist die Hundehaftpflichtversicherung Pflicht (Stand Nov. 2020):

  • Berlin
  • Hamburg
  • Niedersachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

In den übrigen Bundesländern ist Sie freiwillig, wobei auch über die gesetzliche Verpflichtung zu einer Hundehaftpflichtversicherung zu raten ist.

Unsere Empfehlung?

Für unsere Empfehlung haben die Hundehaftpflichtversicherung nach folgenden Kriterien betrachtet:

  • Höhe der Selbstbeteiligung
  • Deckungsquote bei Schäden und Unfällen
  • Bedienungs- und Nutzerfreundlichkeit
  • Preis-Leistung Verhältnis

Anhand dessen können wir dir und deinem Liebling die Hundehaftpflichtversicherung von Luko empfehlen.

UNSERE EMPFEHLUNG: LUKO HUNDEHAFTPFLICHT*

*Damit wir dir und zukünftigen Hundehaltern diesen Service weiterhin umsonst anbieten können, wäre es toll wenn du uns unterstützt und eine von uns empfohlene Hundehaftpflicht und / oder Hundekrankenversicherung wählst.

Warum eine Hundehaftpflicht?

Auch über die gesetzliche Verpflichtung hinaus ist zu einer Hundehaftpflicht zu raten. Wenn Dein Hund einen Verkehrsunfall verursacht, haftet der Halter, also du, für den Schaden. Auch für Sachschäden bei Fremden oder bei Deckung einer fremden Hündin haftet der Halter.

Des Weiteren ist die Hundehaftpflicht auch interessant, wenn der Hund nur auf privatem Gelände gehalten wird. Die Haftpflicht für Hunde kommt auch bei Mietschäden auf, die durch den Hund verursacht wurden. Zerkratzt der Hund zum Beispiel Böden, Küchentür oder andere Gegenstände der Wohnung / Immobilie, die zur Mietsache gezählt werden, übernimmt die Hundehaftpflicht.

Worauf ist bei einer Hundehaftpflicht zu achten?

Bei einer Hundehaftpflichtversicherung musst du auf die passende Deckungssumme zu achten, damit du in einem Schadensfall abgesichert bist. Gängige Verbraucherzeitschriften raten dazu, eine Versicherungssumme von min. 3 Mio. Euro für Hunde und Halter zu vereinbaren.

Für im gewerblichen Rahmen eingesetzte Hunde wie z. Bsp. Blindenhunde, Rettungs- oder Therapiehund sowie Zuchthunde, gelten außerdem andere gesetzliche Regelungen. Eine gewöhnliche Hundehaftpflichtversicherung reicht dann nicht mehr aus, weshalb es spezielle Versicherungen genau für solche Fälle gibt.

Welche Schäden deckt eine Hundehaft­pflicht­versicherung ab?

Grundsätzlich deckt eine Hundehaftpflichtversicherung folgende Arten von Schäden ab:

  • Sachschäden (z.Bsp. zerkaute Wertgegenstände)

  • Personenschäden (z. Bsp. verursachte Verletzungen)

  • Vermögensschäden (z. Bps. verursachte finanzielle Schäden)

Welche Schäden sind nicht durch eine Hundehaft­pflicht­versicherung abgedeckt?

Schäden, die dir oder deinen Angehörigen widerfahren, werden nicht durch eine Hundehaftpflichtversicherung abgedeckt.

Für welche Hunde gilt eine Versicherungspflicht?

Außer in den Bundesländern Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen müssen ausschließlich „gefährliche sowie aggressive Hunde“ versichert werden. Welche Rassen im einzelnen als gefährlich gelten, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland.

Manche Bundesländer bestimmen den Grad der Gefährlichkeit über die Rasse eines Hundes, andere ordnen einzelne Hunderassen dem Verhalten der Gruppe der „gefährlichen Hunde“ zu. In dem Fall entscheidet eine Prüfung / Wesenstest der örtlichen Polizeibehörde, ob der Hund als gefährlich eingestuft wird. Anders ist es in Nordrhein-Westfalen, dort müssen alle Hunde ab einer bestimmten Größe (Widerristhöhe) oder ab einem bestimmten Gewicht (20 Kg) mit einer Haftpflicht versichert werden.

Welche Regelungen zur Versicherungspflicht gelten je Bundesland?

Hundehaftpflicht Deutschland.png Quelle: Wikipedia

Baden-Württemberg

Versicherungspflicht für als gefährlich eingestufte Hunderassen ab dem 7. Lebensmonat des Hundes

Bayern

Versicherungspflicht für als gefährlich eingestufte Hunderassen; Versicherungssumme muss mindestens 1 Mio. € für Personen- und mindestens 250.000 € für Sachschäden betragen

Berlin

Versicherungspflicht für alle Hunde; Versicherungssumme mindestens 1 Mio. €; Schäden über 2 Mio. € je Versicherungsjahr trägt allein der Hundehalter

Brandenburg

Versicherungspflicht für als gefährlich eingestufte Hunderassen; für bestimmte Rassen kann sich der Halter von der Versicherungspflicht befreien lassen, wenn ein Gutachter bestätigt, dass der Hund ungefährlich ist

Bremen

Versicherungspflicht für als gefährlich eingestufte Hunderassen

Hamburg

Versicherungspflicht für alle Hunde; Versicherungssumme mindestens 1 Mio. €, Selbstbeteiligung höchstens 500 €

Hessen

Versicherungspflicht für als gefährlich eingestufte Hunderassen; Versicherungssumme mindestens 500.000 €

Mecklenburg-Vorpommern

keine Versicherungspflicht

Niedersachsen

Versicherungspflicht für alle Hunde ab dem 7. Lebensmonat des Hundes; Versicherungssumme muss mindestens 500.000 € für Personen- und mindestens 250.000 € für Sachschäden betragen

Nordrhein-Westfalen

Versicherungspflicht für fast alle Hunde, die bestimmten Rassen angehören, sich aggressiv und gefährlich verhalten oder die mindestens 40 Zentimeter Widerristhöhe aufweisen beziehungsweise mindestens 20 Kilogramm schwer sind; Versicherungssumme muss mindestens 500.000 € für Personenschäden und mindestens 250.000 € für sonstige Schäden betragen.

Rheinland-Pfalz

Versicherungspflicht für als gefährlich eingestufte Hunderassen; Versicherungssumme mindestens 500.000 € für Personen- und Sach- sowie 250.000 € für sonstige Schäden

Saarland

Versicherungspflicht für als gefährlich eingestufte Hunderassen (gefährlich ist jeder Hund, dessen Wesenstest nicht das Gegenteil ergibt); Versicherungssumme mindestens 1 Mio. € für Personen- und mindestens 500.000 € für Sachschäden; Halter müssen jährlich Versicherung nachweisen

Sachsen

Versicherungspflicht für als gefährlich eingestufte Hunderassen ab dem 7. Lebensmonat des Hundes; Befreiungsmöglichkeit von der Versicherungspflicht, wenn ein Gutachter bestätigt, dass der Hund ungefährlich ist

Sachsen-Anhalt

Versicherungspflicht für alle Hunde ab dem 4. Lebensmonat des Hundes; Versicherungssumme mindestens 500.000 € für Personen- und Sach- sowie 50.000 € für Vermögensschäden

Schleswig-Holstein

Versicherungspflicht für alle Hunde ab dem vierten Lebensmonat des Hundes; Versicherungssumme mindestens 500.000 € für Personen- und mindestens 250.000 € für Sachschäden betragen

Thüringen

Versicherungspflicht für alle Hunde; Versicherungssumme mindestens 500.000 € für Personen- und Sach- sowie 250.000 € für sonstige Schäden

Für Jagdhunde gibt es keine Hundehaftpflichtversicherung. In dem Fall muss einer Jagdhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: 27. November 2018)

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